Diesen Sonntag: Der gestiefelte Kater

Quelle Kurtheater.ch
Quelle Kurtheater.ch

Kurtheater Baden
Sonntag, 25.03.2018, 14:00 Uhr
Dauer: 2:00 h inkl. Pause

Dialektmärchen in 3 Bildern, frei nach den Gebrüdern Grimm von Jörg Christen 

Der gestiefelte Kater – Eine Geschichte, über gute Freunde, Vertrauen und eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Nun kommt sie als Dialektmärchen auf die Bühne, neu inszeniert von Fabio Romano. Antonio Conde hat die passende Musik dazu geschrieben und die farbenfrohe Bühnenausstattung ist das Werk von Tarcisi Cadalbert und Moni Holenstein.

Im Ensemble des Reisetheaters spielen bekannte und langjährige Darsteller und Darstellerinnen: Manuela Wenger, Monika Romer, Jacqueline Vetterli, Anina Himmelberger, Jonas Meier, Jamil Tafazzolian, Michael Schäli, Fabio Romano und Jörg Christen. Sie garantieren für einen unterhaltsamen Theaternachmittag für die ganze Familie.

Die Geschichte

Dem jüngsten von drei Müllersöhnen verbleibt nach dem Tode seines Vaters nur der scheinbar nutzlosen Kater. Sein ältester Bruder erbte die Mühle und der mittlere Bruder den Esel. Der junge Müllersohn ist enttäuscht und verzweifelt, wie soll er so eigenständig sein Leben meistern? Der Kater erweist sich aber als guter Freund, und somit bleibt dem Müllersohn nichts weiter übrig als ihm zu vertrauen. Der Kater ist überzeugt, dass er mit seinen Fähigkeiten und etwas List seinem Herrn zu dem verhelfen kann, was er verdient. So ziehen sie gemeinsam los, die Zukunft zu gestalten. Frei nach den Gebrüdern Grimm hat Jörg Christen eine spannende, bühnengerechte Dialektfassung dieses populären Märchens geschrieben. Erleben Sie die mitreissende Geschichte in unserem Theater.

Der Hintergrund

Das Volksmärchen der gestiefelte Kater hat vermutlich einen italienischen Ursprung. Es wurde zuerst von Charles Perrault aufgeschrieben und erst später von den Gebrüder Grimm in ihre Sammlung der „Kinder- und Hausmärchen“ aufgenommen. In diesem Märchen wird sehr deutlich aufgezeigt, dass ein guter Freund oder Weggefährte sehr vieles lebenswerter machen kann. Scheint die Situation noch so aussichtslos und ungerecht zu sein. Mit einem Freund an der Seite lässt sich vieles aus der Welt schaffen, wie Sorgen, Zweifel und Ungerechtigkeit. Der Müllersohn hat diesen Freund in seinem Kater gefunden, der ihm zu seinem Glück verhilft. Und was will uns dieses Märchen lernen? Verzweiflung und Enttäuschung über eine mögliche Ungerechtigkeit bringen uns nicht weiter. Bosheit und Eitelkeit können schwere Folgen haben, aber Vertrauen in sich und andere und die Überzeugung, das erreichen zu können was man wirklich will, verhelfen uns unsere Ziele und Wünsche zu erfüllen.

http://www.kurtheater.ch/56-0-Detailansicht.html?id=5055

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